Chritmas 10

Museumskooperatio mit Oldenburger Wallmuseum

140727 Besuch Oldenburg2Eine wichtige Basis für die Verankerung in der Museumslandschaft ist für den Geschichtspark Bärnau die verstärkte nationale und internationale Zusammenarbeit mit vergleichbaren archäologischen Freilandmuseen. Während man in der Anfangsphase noch viel selbst bei anderen Museen unterwegs war, kommen mittlerweile immer mehr Museumskollegen nach Bärnau. So besuchte Frau Dr. Barth vom Wallmuseum Oldenburg nun den Geschichtspark.

Das Wallmuseum in Oldenburg bei Holstein zeigt wie der Geschichtspark die Geschichte der Slawen. Dabei liegt direkt am Museum der sogenannte Oldenburger Wall, Überreste einer slawischen und später einer holsteinischen Burganlage. Das Museum selbst besteht aus zwei großen Dauerausstellungen und einem Freigelände. So wurde auf einer Insel eine  slawische Siedlung rekonstruiert. In diesem Jahr konnte nun ein neuer Außenbereich eröffnet werden. Neben einen überarbeiteten Außenbereich mit Kasse und Museumsladen entstanden auch ein slawischer Handelsplatz und ein Fürstenhof.

Nachdem der Archäologe Stefan Wolters und Dr. Benjamin Zeitler vom Geschichtspark bereits 2010 das Museum besucht haben, war es selbstverständlich, dass man sich bereits in der Planungsphase ausgetauscht hat. Frau Dr. Stephanie Barth konnte so wertvolle Tipps aus Bärnau über die Rekonstruktion der Häuser gewinnen. Doch auch Bärnau bezieht sich auf das Museum in Norddeutschland. Denn im Geschichtspark wurde mit dem slawischen Langhaus, einem archäologischen Fund aus Starigard bei Oldenburg, erstmals in Europa ein solches Langhaus rekonstruiert. Entsprechend begeistert zeigte sich Frau Barth, als sie die Rekonstruktion im Original betrachten konnte.

Doch nicht nur die inhaltliche Übereinstimmung verbindet die beiden Einrichtungen. Auch über die Organisationsstrukturen konnte man sich austauschen. Wie im Geschichtspark reichen auch in Starigard die über 20.000 Besucher jährlich nicht aus, das Museum betriebsgerecht zu führen. Dort sind für die Finanzierung der gemeinnützigen GmbH noch eine Stiftung und eine regionale Bank massiv engagiert. Der Unterschied ist auch, dass die Stadt der 100%ige Träger der GmbH ist, während der Geschichtspark als Verein eine noch größere Herausforderung beim laufenden Unterhalt zu stemmen hat. Insgesamt war man sich einig, dass man auch in Zukunft eng zusammenarbeiten werde: Im wissenschaftlichen, im musealen und im betriebswirtschaftlichen Bereich, sei dieser Austausch enorm fruchtbar.




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